Rudern schützt vor Lachen nicht

Rudern schützt vor Lachen nicht

Rudern schützt vor Lachen nicht

  • Product Code:ISBN 978-3-89733-536-3
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Hans Lenk

Rudern schützt vor Lachen nicht
Sommermärchen des Leistungssports im Rudern
134 pages
ISBN 978-3-89733-536-3

Sportfans kennen „Wunder“ und küren Sommermärchen“: Wer weiß es nicht: Deutschlands Selbstbewusstsein stieg nach dem Weltkrieg erst wieder durch das „Wunder von Bern“, durch den Sieg der Fußball-Weltmeisterschaft 1954. Ein Halb-Jahrhundert später feierte man ein „Sommermärchen“ ‒ veranstaltet im eigenen Land. ‒ Fast niemand kennt „das Wunder von Mâcon“, den überlegensten EM-Sieg eines Ruderachters, der auch „das Wunder von Rom“ erruderte, den ersten deutschen Olympiasieg im Achter. Dessen Bugmann erinnert sich. Diesem „Sommermärchen“ ist der kleine Band gewidmet ‒ frei nach Schillers „Ernst war die Leistung, doch heiter bleibt Humor“. Karikatur, Satire, leichte Muse ‒ Heimspiele für ein Sommermärchen des Galeerensports: Rudern schützt vor Lachen nicht! ‒ Das Satyrspiel und bachantischer Trunk folgten schon seit altersher der Wassertour von Ruderrecken oder -nixen: ob Wein, ob Bier, ob Rhein oder Main, ob Mosel oder Ratzeburger See, ob Wikinger oder Nibelungen, ob Drama oder Untergang: dem Lächeln eine Gasse! Navigare, remigare necesse est (Schiffen und Rudern sind Not-wendig): in der Antike für Krieg und Handel, heut für lustvolles Handeln: Eigenhandeln, Eigenleisten machen Sinn. Welch ein Wandel(n)! Jedoch: verstehende Nostalgie ist die einzige Algie, die nicht wehtut, sondern tröstet ‒ und die Nachwelt wie die LeserInnen amüsiert ‒ hoffentlich.

Hans Lenk, geboren 23. März 1935 in Berlin, wuchs in Ratzeburg auf und besuchte dort die Lauenburgische Gelehrtenschule, wo der spätere Freund und Rudertrainer Karl Adam sein Klassenlehrer war – bis zum Abitur 1955. Lenk studierte in Freiburg und Kiel Mathematik, Philosophie, Soziologie, Sportwissenschaft und Psychologie (sowie später Kybernetik), 1961 promovierte er in Kiel zum Dr. phil., wechselte an die TU Berlin und habilitierte sich dort zweimal – in Philosophie und Soziologie. 1969: Ruf auf die o. Professur für Philosophie an der Universität Karlsruhe (heute KIT). Seine Schwerpunkte: analytische Philosophie, Logik, Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, Technikphilosophie, Sozial- und Verhaltenswissenschaften. Er war Vorsitzender der deutschen und von sechs internationalen Philosophiegesellschaften, ist u. a. Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften, der Olympischen Akademie sowie der „Hall of Fame“/ABI-USA und des deutschen Sports. Er war Vizepräsident der Weltdachgesellschaft FISP und ist Ex- und Ehrenpräsident des Institut international de philosophie, der Weltakademie. 9 Ehrendoktorate. Er veröffentlichte 160 Bücher (25 zum Sport). Als Ruderer wurde er Deutscher und Europameister im Vierer o. Stm. 1958, im Achter 1958 und 1959 Deutscher sowie danach Europameister und 1960 Olympiasieger. Als Gründer und Co-Trainer (mit Karl Adam) betreute er 1966 den zweiten WM-Achter.

Tags: Humor