Jesuiten in Dortmund

Jesuiten in Dortmund
Produktnr.: ISBN 978-3-89733-360-4
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Dieter Höltershinken
Jesuiten in Dortmund
‚Äď in der geistigen 
Auseinandersetzung mit den 
Themen der Moderne
2015,  156 Seiten
ISBN 978-3-89733-360-4
 
Die Geschichte der Jesuiten in Dort­mund ist eine Geschichte vom Kom­men, Weg­gehen und Wieder­kom­men. Drei Mal waren sie in Dortmund und jedes Mal in einer Zeit gesellschaftlicher und religiöser Krisen: in den Wirren des Drei­ßigjährigen Krieges, im 19. Jahrhundert vereinzelt während der Industri­a­lisierung und als die Jesuiten in Preußen verboten waren, und dann nach dem Ersten Weltkrieg von 1929 bis 1965, der Zeit des Zweiten Vatikani­schen Konzils.
In ihrer Seelsorge-, Bildungs- und Jugendarbeit und in ihren Ver­öffent­li­chun­­gen zeigt sich die Entwicklung der katholischen Kirche seit dem Ersten Vatikanischen Konzil, von einer missio­na­rischen, sich vertei­digenden Kir­che zu einer offenen, sich von innen reformierenden Kirche. Unter wech­seln­den gesell­schaft­lichen Bedingungen ging es immer wieder in einer kri­ti­schen Auseinandersetzung mit der Moderne, der Aufklärung und dem Libe­ra­lismus, um das Verhältnis von Glauben und Wissen, um ein personales Gottes- und Menschenverständnis.
Die heftigen Auseinandersetzungen des Jesuiten Joseph Kleutgen aus Dort¬≠mund mit der Moderne und um ein modernes Gottesbild im 19. Jahr¬≠hundert erinnern an die gegenw√§rtigen Diskussionen. 
Aussagen von P. Heinrich Horstmann und P. Hans Hirschmann √ľber das Gebet und das Gewissen w√§hrend der Zeit des Natio¬≠nal¬≠sozialismus, von P. Jakob David √ľber die Familie, P. Ludger Born √ľber neue Formen christlicher Gemeinschaften, P. Klemens Brock¬≠m√∂ller zur inneren Reform der Kirche sollten nicht verges¬≠sen und bei den Diskussionen um die Reformen in der Kirche ber√ľcksichtigt werden.

 

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