Ursprünge der Tradition chinesischer Leibmeisterung (qìgōng)

Ursprünge der Tradition chinesischer Leibmeisterung (qìgōng)
Produktnr.: ISBN 978-3-89733-317-8
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Carlos Cobos Schlicht
Ursprünge der Tradition chinesischer Leibmeisterung (qìgōng)
edition cathay, Band 64
2013; 644 S.; 29,80 EUR [D]
ISSN 0946-2325
ISBN 978-3-89733-317-8

Auch im Westen haben die aus den traditionellen chinesischen Selbstkultivierungsübungen stammenden Techniken des qìgōng mittlerweile eine immense Popularität erlangt. Von den eigentlichen Wurzeln des qìgōng wird inzwischen angenommen, dass sie schamanischen Ursprungs sind. Diese Einsicht entwickelte sich nur zögerlich und findet sich selbst auf chinesischer Seite in der heutigen qìgōng-Forschung nur mit Vorbehalten vertreten. Noch bis in die 1990er Jahre wurde in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung dem Schamanismus als Erklärungsmodell für die Ursprünge des qìgōng keinerlei Beachtung geschenkt. Diese Arbeit verfolgt ein doppeltes Ziel: Einerseits soll anhand der vormals mönchisch buddhistischen qìgōng-Schule der deutliche Einfluss des Daoismus auf den Chán kenntlich gemacht werden, andererseits gilt es zu klären, inwieweit die dem Daoismus zugewiesenen Leibmeisterungspraktiken nicht selbst weit älteren Ursprungs sind. Daher soll auf die bisher in China gewonnenen archäologischen Zeugnisse über das qìgōng erstmals kritisch Bezug genommen und diese teilweise neu beurteilt werden. Eine kritische interdisziplinäre Bewertung dieser Zeugnisse liegt in der qìgōng-Forschung bis dato nicht vor; hiermit betritt der Autor Neuland.