Die Natur des Menschen als moralisches Potenzial

Die Natur des Menschen als moralisches Potenzial
Produktnr.: ISBN 978-3-89733-215-7
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Guido Rappe:
Die Natur des Menschen als moralisches Potenzial
Konzepte des menschlichen Selbstverständnisses im alten China und in Griechenland
Kultur&philosophie - beiträge|analysen|Kommentare, Band 2

Herausgegeben von Christian Julmi, Sony Gzyl, Michael Nagenborg, Guido Rappe
2010; 341 Seiten
ISSN 2190-3344
ISBN 978-3-89733-215-7

Ziel des Autors ist es, eine Art Letztbegr√ľndung von Ethik zu entwickeln, die in der menschlichen M√∂glichkeit zu moralischem Verhalten fundiert ist. Auf die Frage, warum ein Mensch moralisch handeln soll, l√§sst sich gleichsam als "letzte" Begr√ľndung antworten: Weil er die M√∂glichkeit dazu hat. Woher aber nimmt die M√∂glichkeit die Forderung nach Wirklichkeit, d. h. aus welchem Grund sollte eine solche M√∂glichkeit verwirklicht werden? Denkt man an die M√∂glichkeit der Vernichtung durch eine Wasserstoff-Bombe, wird man kaum ihre Verwirklichung als Forderung betrachten. Anders im Fall "des Guten", denn das scheint mit einer ihm eigenen √úberzeugungskraft erstrebenswert. Da es in der Moral, wie sie hier verstanden werden soll, um seine Realisierung geht, bringt die Forderung danach eine gewisse Selbstevidenz mit sich. Was aber ist "das Gute", und woher hat man die M√∂glichkeit, es zu tun? Ist es von Natur gegeben und existierte die M√∂glichkeit, es zu realisieren, von Anfang an, oder setzt es Kultur voraus und wird durch diese erst m√∂glich? Mit solchen Fragen betritt man den Bereich philosophischer Ethik, die sich von ihren schriftlichen Anf√§ngen an mit diesen Problemen besch√§ftigte. Diese fr√ľhen Diskussionen um die ,Natur des Menschen¬Ď und seine anthropologisch fundierte M√∂glichkeit zu moralischem Handeln, die im alten China und Griechenland jeweils pr√§gend f√ľr die weitere kulturelle Entwicklung gef√ľhrt wurden, sollen im vorliegenden Band nachgezeichnet und f√ľr eine moderne Diskussion fruchtbar gemacht werden.

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