Die Verhandlungsdemokratie

Die Verhandlungsdemokratie
Produktnr.: ISBN 978-3-89733-356-7
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Thomas Meyer/Udo Vorholt (Hrsg.): 
Die Verhandlungsdemokratie
Dortmunder politisch-philosophische Diskurse,
Band 12
2014; 113 S.;
ISSN 1613-7256
ISBN 978-3-89733-356-7

Demokratischen Staaten stehen zwei unterschiedliche Wege zur Ver¬≠f√ľgung, um politische Entscheidungen zu treffen: Das Mehr¬≠heits¬≠prinzip in der Konkurrenzdemokratie oder das Konsensprinzip in der Konkordanzdemokratie. Letztere wird in diesem Band unter dem Titel ‚ÄöVerhandlungsdemokratie‚Äė vorgestellt, ein Begriff, der in den 1970er Jahren zuerst von Leonhard Neidhart, dann von Gerhard Lehmbruch verwandt wurde.Roland Czada befasst sich mit der Frage, wie das politische System in Deutschland einzuordnen ist. Er analysiert die g√§ngigen Ent¬≠schei¬≠dungs- und vor allem auch die Verhandlungsverfahren, gerade auch vor dem Hintergrund der aktuell popul√§ren Postdemokratie-Debatte. Jene Diagnose h√§lt Czada f√ľr fehlerhaft, wie er argumentativ-ana¬≠lytisch darlegt. Andreas Vasilache w√§hlt einen ganz anderen Zugang zur Thematik. In seinem Beitrag stehen Interkulturalit√§t und interkulturelles Ver¬≠ste¬≠hen im Mittelpunkt. In Anlehnung an Foucault betrachtet er etwa Kul¬≠tur als Verstehen und leitet Gr√ľnde her, weshalb interkulturelles Ver¬≠ste¬≠hen im Zusammenhang mit demokratischen Prozessen bedeutend ist. Gisela Raupach-Strey vergleicht in ihrem Beitrag das Konsens¬≠prinzip in der neosokratischen Methode und in basisdemokrati¬≠schen Ent¬≠scheidungsprozessen. Dabei geht sie zun√§chst auf die Kon¬≠sens¬≠orientierung in der Sokratischen Methode nach Leonard Nelson und Gustav Heckmann ein. Anschlie√üend stellt sie Methoden zur konsen¬≠su¬≠ellen Verst√§ndigung und Handlungsentscheidung vor, die in basis¬≠demokratischen Gruppen entwickelt wurden. Udo Vorholt behandelt die Schweizer Verhandlungsdemokratie. Ausgehend von der historischen Entwicklung wird das konsens¬≠orientierte politische System der Schweiz dargestellt. Ein besonderer Fokus wird hierbei auf den nach dem Kollegialit√§tsprinzip arbei¬≠tenden Bundesrat und die direkte Demokratie gelegt.

 

 

 

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